Die
heilige Kuh
Im
vedischen Zeitalter, ca. 1500 v. Chr., siedelten sich
die von Nordwest kommenden Arier auf dem indischen Subkontinent an.
Die Kuh war für den Stamm der Arier von größtem Wert und wurde als
einziges Nutztier gehalten. Sie belieferte die Menschen mit Fleisch, Milch, Käse
und Joghurt, die Haut wurde zu Ausrüstung und Kleidung verarbeitet.
Wegen ihrer großen Bedeutung im täglichen Leben wurde die Kuh im Laufe der Zeit verehrt. Auch althinduistische Gurus und Weise sprachen der Kuh ihre Verehrung aus. Aus diesem Grund wird die Kuh auch heute noch verehrt, für strenge Hinduisten ist sie sogar heilig.
In der Mythologie hat die Kuh ihre Heiligkeit dem Gott Krishna zu verdanken. Nach seiner Geburt wurde Krishna zum Schutz vor einer drohenden Ermordung in die Obhut einer Hirtenfamilie gegeben und verbrachte als Hirtenjunge viel Zeit mit den Tieren. Mit der Hirtenfamilie, den Milchmädchen (gopis) und den Kühen wuchs er auf und wurde von ihnen ernährt.
Dadurch erreichte die Kuh den Status einer Mutter, die es zu verehren gilt.
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